Yesil & Partner Rechtsanwälte & Strafverteidiger
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Anwalt für Verkehrsrecht in Düsseldorf

Ein Bußgeldbescheid, ein drohendes Fahrverbot oder die Folgen eines Verkehrsunfalls – im Verkehrsrecht geht es schnell um viel: um Geld, um Punkte und nicht selten um den Führerschein, der für viele Menschen beruflich unverzichtbar ist.

Nicht jeder Bußgeldbescheid ist fehlerfrei. Messverfahren, Zustellung und Anhörung sind an formale Vorgaben gebunden. Eine Prüfung lohnt sich oft – besonders, wenn ein Fahrverbot oder Punkte im Raum stehen. Wichtig: Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie nur innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen.

Wir prüfen Ihren Fall, nehmen Akteneinsicht und vertreten Sie gegenüber Bußgeldstellen, Gerichten und Versicherungen. Die Erstberatung ist kostenlos.

Was wir für Sie tun

  • Prüfung von Bußgeldbescheiden – Geschwindigkeit, Abstand, Rotlicht, Handy am Steuer
  • Einspruch – fristgerechte Einlegung und Begründung gegen Bußgeldbescheide
  • Drohendes Fahrverbot – Verteidigung und Prüfung von Alternativen
  • Punkte im Fahreignungsregister (Flensburg) – Beratung zum Punktestand
  • Verkehrsstrafrecht – Trunkenheit im Verkehr, Drogen am Steuer, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, fahrlässige Körperverletzung
  • Schadensregulierung nach Verkehrsunfall gegenüber der gegnerischen Versicherung
  • Entzug der Fahrerlaubnis und Fragen rund um die MPU
  • Vertretung gegenüber Bußgeldstellen, Amtsgerichten und Versicherungen

Typische Konstellationen

Anonymisierte, beispielhafte Situationen, mit denen sich Mandantinnen und Mandanten an uns wenden:

  • Bußgeldbescheid mit Fahrverbot: Ihnen wird eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorgeworfen, verbunden mit einem Fahrverbot.
  • Vorwurf der Unfallflucht: Ihnen wird vorgeworfen, sich unerlaubt vom Unfallort entfernt zu haben.
  • Unfallregulierung: Nach einem unverschuldeten Unfall reguliert die gegnerische Versicherung den Schaden nur teilweise.
  • Drohender Führerscheinverlust: Nach mehreren Verstößen steht der Entzug der Fahrerlaubnis im Raum.

So gehen wir vor

  1. Kostenlose Erstberatung – Sie schildern den Sachverhalt, wir sichten den Bescheid.
  2. Fristwahrung – wir legen fristgerecht Einspruch ein.
  3. Akteneinsicht – wir prüfen Messunterlagen und Verfahrensakte.
  4. Strategie – wir besprechen mit Ihnen die Aussichten und das weitere Vorgehen.
  5. Vertretung – gegenüber Behörde, Gericht oder Versicherung.

Ablauf, Dauer und Kosten

Im Bußgeldverfahren ist die Zwei-Wochen-Frist für den Einspruch entscheidend. Nach Einspruch und Akteneinsicht zeigt sich, ob das Verfahren eingestellt wird oder zum Amtsgericht gelangt.

Die Erstberatung ist kostenlos; darüber hinaus rechnen wir nach RVG oder Vergütungsvereinbarung ab. Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall trägt die eintrittspflichtige gegnerische Versicherung regelmäßig auch die erforderlichen Anwaltskosten. Eine Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt – je nach Vertrag – die Kosten im Bußgeld- und Verkehrsstrafverfahren. Beides prüfen wir mit Ihnen.

Häufige Fragen — Verkehrsrecht

Lohnt sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?

Das hängt vom Einzelfall ab und zeigt sich oft erst nach Akteneinsicht – etwa wenn das Messverfahren oder die Zustellung Fehler aufweist. Besonders bei drohendem Fahrverbot ist eine Prüfung sinnvoll.

Welche Frist habe ich für den Einspruch?

Gegen einen Bußgeldbescheid können Sie innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung Einspruch einlegen. Danach wird der Bescheid in der Regel rechtskräftig.

Mir droht ein Fahrverbot – was kann ich tun?

In bestimmten Fällen lässt sich ein Fahrverbot abwenden oder anders gestalten. Wir prüfen die Voraussetzungen Ihres Falls und vertreten Sie gegenüber Behörde und Gericht.

Wie viele Punkte führen zum Verlust des Führerscheins?

Bei acht Punkten im Fahreignungsregister wird die Fahrerlaubnis entzogen. Schon zuvor gibt es Ermahnung und Verwarnung. Wir beraten Sie zu Ihrem Punktestand und den Möglichkeiten.

Was droht bei unerlaubtem Entfernen vom Unfallort?

Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist eine Straftat und kann eine Geldstrafe sowie im Einzelfall den Entzug der Fahrerlaubnis nach sich ziehen. Lassen Sie sich frühzeitig beraten, bevor Sie sich gegenüber Polizei oder Versicherung äußern.

Wer zahlt den Anwalt nach einem unverschuldeten Unfall?

Bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall gehören die erforderlichen Anwaltskosten regelmäßig zum erstattungsfähigen Schaden und werden von der gegnerischen Versicherung getragen.

Was ist eine MPU und wann wird sie angeordnet?

Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) kann die Fahrerlaubnisbehörde unter anderem nach Alkohol- oder Drogenfahrten oder bei Erreichen von acht Punkten verlangen. Wir beraten Sie zum Ablauf und zu Ihren Möglichkeiten.

Ich hatte einen Verkehrsunfall – was sollte ich beachten?

Sichern Sie die Unfallstelle, dokumentieren Sie den Schaden und tauschen Sie die Daten aus. Erkennen Sie keine Schuld vorschnell an. Bei größeren Schäden oder Streit über die Schuldfrage sollten Sie sich beraten lassen.

Brauche ich nach einem Bagatellschaden einen Anwalt?

Auch bei kleineren Schäden kann anwaltliche Hilfe sinnvoll sein – etwa wenn die Versicherung den Schaden kürzt. Bei unverschuldeten Unfällen entstehen Ihnen dafür in der Regel keine eigenen Kosten.

Sprechen Sie mit uns

Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich. Wir prüfen Ihr Anliegen und sagen Ihnen, wie wir Ihnen helfen können.